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Für die Rechte der Flüchtlinge und Migrant_innen in Kempten und überall!! PDF Drucken
Montag, den 28. Januar 2013 um 16:38 Uhr

Genug ist genug. Es ist Zeit für Widerstand!

02.02.2013 | 14:00 Uhr | Kempten (Allgäu) | August-Fischer-Platz (Forum)

Es ist unumgänglich einzusehen, dass Flüchtlinge nicht aus Spaß aus ihrer Heimat fliehen. Sie tun es aufgrund sehr schwerwiegender Gründe, wie politischer Verfolgung oder unzumutbarer sozialer Verhältnissen, welche oft lebensbedroh-lich für sie sind. In der Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Freiheit, setzten sie sich für die Flucht großen Gefahren aus und lassen ihre gesamte Existenz, ihre Familien, Freundinnen und Freunde zurück.

Das Flüchtlingslager im Rübezahlweg in Kempten (Allgäu) ist ein stigmatisierender Ort für die von dieser Gesellschaft ausgestoßenen, unerwünschten und letztlich als Belästigung wahrgenommenen Menschen. Wir, die Geflüchteten, werden systematisch isoliert und unsere Situation ist eine psychische Tortur. Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit reduziert uns auf Gefangene des Landkreis Oberallgäu. In einem ehemaligen Nazi-Deutschland ist dies unglaublich und unvorstellbar! Das unangekündigte nächtliche Eindringen der Polizei in das “Heim” bricht die Privatsphäre und Würde der Betroffenen. Eine Arbeitserlaubnis zu bekommen ist fast unmöglich, so sind die meisten von uns dazu verdammt nur zu essen und zu schlafen. Diese Monotonie treibt viele in Alkoholabhängigkeit und Depression. Das Sozialamt verweigert einigen ihre zustehende Sozialhilfe. Viele müssen ein erniedrigendes, frustrierendes und elendes Leben fristen. Die ablehnende Haltung einiger Kemptener Beamter gegenüber uns, den Asylsuchenden, ist sehr beängstigend.
Kannst du dir vorstellen, dass all diese Menschenrechtsverletzungen in einem modernen Deutschland passieren?

In Solidarität mit allen Flüchtlingen fordern wir Folgendes:

1. Stopp aller Abschiebungen
Der Genfer Flüchtlingskonvention zufolge darf ein Flüchtling nicht in ein Land ausgewiesen werden, wo ihm oder ihr eine Gefahr für Leben oder Freiheit droht. Durch die europäischen Abschottungsstrategien und die deutsche Abschiebepraxis verlieren viele Flüchtlinge jedoch ihre Freiheit oder ihr Leben. Daher fordern wir den sofortigen Stopp aller Abschiebungen und die Umsetzung des Rechts auf Asyl!

2. Abschaffung der Residenzpflicht
Residenzpflicht ist das Gesetz, was Flüchtlinge dazu zwingt in einem vorgeschriebenem Landkreis zu verbleiben und das sie durch Geld- und Gefängnisstrafen davon abhält, beispielsweise Verwandte in einem anderem Landkreis zu besuchen. Dieses Gesetz ist die Fortsetzung kolonialen Herrschens. Es wurde von den Kolonialmächten erfunden, um die Menschen in den besetzten Ländern zu kontrollieren und unterdrücken. Deutschland ist der einzige (ehemalige) Kolonialstaat, der dieses Gesetz nun im eigenen Land gegen (ehemals) kolonialisierte Menschen einsetzt. Diese Gesetz manifestiert die Isolierung von Flüchtlingen und behindert ihre Bewegungsfreiheit, obwohl in § 13 der Universalen Charta der Menschenrechte der Vereinten Nationen allen Menschen uneingeschränkte Bewegungsfreiheit zugesprochen wird. Die Residenzpflicht muss endlich abgeschafft werden!

3. Abschaffung der Unterbringung in Lagern
Flüchtlinge werden von den deutschen Behörden gezwungen in heruntergekommenen Lagern zu leben, abgeschnitten von der Gesellschaft und Angriffen durch Neonazis ausgesetzt. Wir fordern die Unterbringung von Flüchtlingen in angemessenen Wohnungen in einer selbst gewählten Region!

Wir sind Menschen und wir lassen unsere menschlichen Bedürfnisse von niemandem mehr in Frage stellen. Wir sind zusammengekommen um die unmenschlichen Umstände zu verändern, in denen wir bisher gezwungen waren zu leben. Wir ermutigen alle Flüchtlinge und laden euch dazu ein, die Isolierung zu durchbrechen und sich unserer Demonstration und unserem Widerstand gegen die rassistische Flüchtlingspolitik an zu schliessen!

BREAK ISOLATION!
FÜR EIN FREIES UND SELBSTBESTIMMTES LEBEN!
DEN RASSISTISCHEN NORMALZUSTAND ÜBERWINDEN!

Gefunden auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/76327

 
Protestkundgebung gegen Neonazis in Dortmund-Huckarde PDF Drucken
Freitag, den 25. Januar 2013 um 12:28 Uhr

Am Samstag, 26.1.2013 findet eine Protestkundgebung gegen Neonazis in Dortmund-Huckarde statt.
Im Herbst 2012 hat dort die neugegründete Partei „Die Rechte“ ein Büro aufgemacht. Kader des im Sommer 2012 verbotenen „Nationalen Widerstand Dortmund“ sind bei dieser neuen Truppe dabei.

Nein Raum für Nazis, nicht in Dorstfeld oder Huckarde!
Kundgebung: Samstag, 26.1., 11 Uhr, Marktplatz Huckarde

- Christian Worch, Gründer der Partei: Multifunktionär der Nazis aus Norddeutschland
- Dennis Giemsch, NRW-Landesvorsitzender: vormals Anführer des „Nationalen Widerstands Dortmund“
- Michael Brück, Stellvertreter von Giemsch: Betreibt eines Naziversandhandels
- Siegfried Borchardt, Kreisvorsitzender der Partei in Dortmund: Langjähriger Führer der Nazigruppierung „Borussenfront“

Die Partei „Die Rechte“ hat ein Ladenlokal in Dortmund-Huckarde gekauft, um dort ihr landesweites Büro zu eröffnen. Die gewählten Vertreter der neuen Partei sind alles alte Bekannte der extremen Rechten:

Nach dem Verbot der Kameradschaften der Autonomen Nationalisten im August 2012 hat sich die Neonaziszene reorganisiert. Nach der Schließung des „Nationalen Zentrums“ in Dorstfeld soll nun das neue Rechte-Büro in Huckarde Stützpunkt der Faschisten werden. Aber dagegen gibt es seit Wochen Proteste, Kundgebungen und Demos im Stadtteil.

Deswegen auf nach Huckarde am Samstag, den 26. Januar 2013 um 11 Uhr am Marktplatz DO-Huckarde!

Nazis stoppen! Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!

Checkt dortmundquer.blogsport.de

 
Gegen jeden Nationalismus! Frei.Wild Konzert verhindern! PDF Drucken
Dienstag, den 22. Januar 2013 um 20:58 Uhr

Tragts euch schonmal in den Kalender ein! Als Nazikonzert muss man es nicht unbedingt bezeichnen, aber es wird Zeit, dass etwas gegen diese Abfeierei von Nationalismus gemacht wird!

Checkt www.facebook.com und akantifaac.blogsport.de

 
Veranstaltungs-Reihe anlässlich des Jahrestages der Auschwitz-Befreiung PDF Drucken
Sonntag, den 20. Januar 2013 um 15:17 Uhr

Veranstaltungs-Reihe anlässlich des Jahrestages der Auschwitz-Befreiung - Vergessen ist die Erlaubnis zur Wiederholung

Zum 68. Mal werden von unterschiedlichen Vereinigungen Gedenkveranstaltungen durchgeführt. Das Gedenken an den Nationalsozialismus soll die Erinnerung an die Opfer wach halten und die Bezwinger ehren. Vor allem aber soll durch das Wachhalten der Erinnerung an die einmaligen Verbrechen der Deutschen eine Wiederholung verhindert werden, denn das Vergessen ist die Erlaubnis zur Wiederholung.

Während unserer Veranstaltungsreihe werden wir versuchen kritischen Fragen zur deutschen Erinnerungspolitik, mit ihren Denkmalseinweihungen, Ausstellungen und Gedenkfeiern, nachzugehen. Außerdem werden wir versuchen einen eigenen, emanzipatorischen Umgang mit dem Gedenken an die Auschwitz-Befreiung zu finden.

Das Gedenken an den Nationalsozialismus soll die Erinnerung an die Opfer wach halten und die Bezwinger ehren. Vor allem aber soll durch das Wachhalten der Erinnerung an die einmaligen Verbrechen der Deutschen eine Wiederholung verhindert werden.
An die deutschen Verbrechen zu erinnern, aus der Geschichte gelernt zu haben, dazu beizutragen, dass nichts ähnliches mehr sich wiederhole, ja gar ein Beispiel zu sein für andere Länder, wie man mit »schwieriger Geschichte« umzugehen habe, das beansprucht die staatliche und offizielle Erinnerungspolitik Deutschlands mit ihren Denkmaleinweihungen, Ausstellungen und Gedenkfeiern auch für sich.

Doch was ist dieses Gedenken wert, in einem Land, das 68 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz weiterhin versucht die Entschädigung von Opfern auf internationaler Ebene zu verhindern, während es über seine eigenen Grenzen hinaus Renten für die mörderischen Dienste der Täter zahlt?
Was ist das Erinnern wert, wenn in der Stadt Potsdam die Shoah seit Jahren in den Kontext des "Totalitarismus" gestellt, und somit relativiert wird?
Die Sprecherin des Vorbereitungskreises der Veranstaltungsreihe Marina Baumgaertner teilt dazu mit: "Wir werden uns nicht an gemeinsamen Veranstaltungen mit der Stadtpolitik beteiligen, solange diese die Zeit von 1933 bis 1989 als 'ein totalitäres Zeitalter' betrachtet. Wir werden versuchen einen eigenen, emanzipatorischen Umgang mit dem Gedenken an die Auschwitz-Befreiung zu finden und laden am 27. Januar zu der jährlichen Gedenkveranstaltung auf dem Platz der Einheit um 18 Uhr ein."

Weitere Informationen zu den beteiligten Gruppen und zu den Veranstaltungen sind auf auschwitz-gedenken-potsdam.tk zu finden.

Die Veranstaltungen:

»Wie wollen wir zukünftig Gedenkpolitik gestalten?«
13.1. – 19 Uhr • Freiland Café

»Antitotalitarismus und Gedenken in Potsdam«
15.01. – 19 Uhr • KUZE

Infoveranstaltung zu jüdischem Widerstand in der NS-Zeit
16.1. – 20 Uhr • Spartacus

»Hafner‘s Paradies« (Film)
18.1. – 19 Uhr • Café 11line

Führung KZ Sachsenhausen
19.1. – 14 Uhr • Treffpunkt Hbf. 12 Uhr

»Kaltland. Eine Sammlung« (Lesung)
19.1. – 19 Uhr • Sputnik

Führung durch das Jüdische Museum
22.1. – 18 Uhr • Treffpunkt Hbf. 16.30 Uhr

»Deutsche Machtpolitik in Europa und Entschädigungsverweigerung«
(angefragt) 24.1. – 19 Uhr •
KUZE

Zentrale Gedenkkundgebung
27.1. – 18 Uhr • Platz der Einheit
An diesem Tag wollen wir am Platz der Einheit und anschließend am Bassinplatz an die Befreiung von Auschwitz erinnern.

 
"Blut muss fließen" - Neue Termine! PDF Drucken
Mittwoch, den 16. Januar 2013 um 16:39 Uhr

Hier eine weitere Auflistung der Vorführungen des Films "Blut muss fließen - Undercover unter Nazis". Der Film gibt einen intensiven Einblick in die rechte Musikszene Deutschlands.

Checkt www.filmfaktum.de

+++ nächste Termine +++

 
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