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[HB] Solidarisch gegen Rassismus- Kein Frieden mit der deutschen Normalität

Solidarisch gegen Rassismus- Kein Frieden mit der deutschen Normalität

Sams­tag, 26. April 2014 | 15 Uhr | Goe­the­platz

Checkt antifabremen.​blogsport.​de


Vor nun­mehr zwei­ein­halb Jah­ren flog der „Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Un­ter­grund“ (NSU) auf – nach­dem zwei der Mit­glie­der ihr Ver­steck in Brand setz­ten und sich er­schos­sen. Das Ent­setz­ten über eine in der BRD agie­ren­de mi­li­tan­te Na­zi-​Grup­pe war zu­nächst groß.
Die Em­pö­rung über das ge­sam­te Aus­maß der ras­sis­ti­schen Mord­se­rie blieb je­doch ge­nau­so aus, wie der Mo­ment der Wut auf eine Ge­sell­schaft, in der Be­hör­den und die er­mit­teln­den Staats­die­ner *Innen¹ eine mör­de­ri­sche Or­ga­ni­sa­ti­on wie den NSU über Jahre hin­weg als nicht mög­lich be­trach­te­ten. Ras­sis­ti­sche Mo­ti­ve wur­den bei den Er­mitt­lun­gen von vorn­her­ein aus­ge­schlos­sen. Statt des­sen wurde sich bei der Tä­ter­su­che auf das Op­fer­um­feld kon­zen­triert und dabei auf­grund einer nicht deut­schen Her­kunft der Opfer, jedes mal ein an­geb­lich kri­mi­nel­ler Hin­ter­grund kon­stru­iert. Gab es in den ers­ten Mo­na­ten noch eine kon­ti­nu­ier­li­che Be­richt­er­stat­tung, in­ter­es­siert sich heute die Öf­fent­lich­keit nach über acht­zig Pro­zess­ta­gen gegen den NSU schein­bar wenig für den Stand der Er­mitt­lun­gen. Ge­nau­so wenig wurde und wird the­ma­ti­siert, dass es Ras­sis­mus ist, der die Mo­ti­ve für sol­che Taten lie­fert und es keine Grup­pe im Un­ter­grund geben kann, die nicht auf Hel­fer*Innen in der Ge­sell­schaft an­ge­wie­sen ist, die ihre Ideen mit tra­gen und mit die­sen ein­ver­stan­den sind.

Feuer und Flam­me den Aus­län­der-​Be­hör­den!
Ab­schie­bun­gen ver­hin­dern!
Gegen die Un­ter­brin­gung von Men­schen in Sam­mel­un­ter­künf­ten!

Für eine Ge­sell­schaft jen­seits von Ras­sis­mus und Na­tio­na­lis­mus!
Für eine Ge­sell­schaft ohne Deutsch­land!

 
[OF] Demonstration - 95 Jahre Karfreitagsputsch

Demonstration - 95 Jahre Karfreitagsputsch

18.04.2014 | 18 Uhr | Wilhelmsplatz (Offenbach)

Checkt karfreitagsputsch.blogsport.de

Vor 95 Jahren am 18.04.1919 haben tausende Menschen gemeinsam versucht ihr Leben in ihre eigenen Hände zu nehmen und einer militaristischen Politik und Polizei, ihr revolutionäres Verständnis einer kommunistischen Gesellschaft in Offenbach entgegen zu setzen.

Verschiedene kommunistische Organisationen veranstalteten am Offenbacher Wilhelmsplatz eine Kundgebung mit tausenden Teilnehmer_innen. Darunter auch das KPD Mitglied Willy Eisenreich, sowie andere Kommunist_innen und Anarchist_innen.
Gemeinsam zogen diese danach zu der Kaserne in Offenbach, dem heutigen Finanzamt, um wie in dutzenden anderen Städten in Deutschland einen Umsturz der herrschenden Kräfte zu erkämpfen.

Die Reaktion, der in der Kaserne stationierten und zugezogenen Militärs und Polizei, war ein Massaker gegen die Aufbegehrenden.
In dessen Verlauf wurden 17 Menschen getötet und mindestens 26 weitere schwer verletzt.

Wie im Sinne des Karfreitputsches, der autoritären, polizeistaatlichen Politik des vermeintlichen sozialen Friedens, mit Entschlossenheit und Solidarität entgegenzutreten und eine Perspektive für eine bessere Welt zu schaffen. Und zwar nicht irgendwo oder im Geiste, sondern vor allem vor Ort in den Lebensalltag hinein kämpfend. Hier und jetzt.

Erinnern an den Karfreitagsputsch heißt: Heute eine befreite Gesellschaft erkämpfen! Remembering means fighting!

 
[BT] Nazidemo verhindern!

Bayreuth–Kein Platz für Nazis!

12.04.2014 | 14:30 Uhr | Rathausvorplatz (Bayreuth)

Gefunden auf nordbayerischer-kurier.de

Am kommenden Samstag, 12.4.2014, hat das Freie Netz Süd eine Nazi - Demo in Bayreuth angemeldet unter dem Thema "Arbeit zuerst für Deutsche!". Um 15 Uhr wollen die Nazis am Bahnhof nach einer Kundgebung zum Rathaus laufen, dort eine weitere Kundgebung abhalten und zurück zum Bahnhof!

Wir werden den Nazis die Straße nicht ohne Protest überlassen und haben eine Protestkundgebung angemeldet. Ab 14.30 Uhr gegenüber vom Rathausvorplatz, Alexanderstraße. Dort werden wir demonstrieren, und zeigen, dass Bayreuth eine weltoffene und bunte Stadt ist. Bitte kommt zahlreich zu unserem Protest und helft mit, für ein Bayreuth ohne Nazis!



 
[B] „STOPPT HENKEL! – KEIN MENSCH IST ILLEGAL!“

„STOPPT HENKEL! – KEIN MENSCH IST ILLEGAL!“

11.04.2014 | 18 Uhr | Antonplatz (Berlin)

Checkt arab.blogsport.de

Wir kommen nicht um uns zu bedanken – Wir reissen dir die Hütte ab! Demonstration gegen Innensenator Henkel und seinen Law & Order – Wahn!

Aus Protest gegen die Räumung des Oranienplatzes, gegen die Polizeiübergriffe auf Mieter_innenproteste, gegen den Angekündigten Verschärfung des Polizeigesetzes und gegen die sich immer repressivere Innenpolitik des SPD/CDU-Senats ziehen wir am Freitag um 18 Uhr vom Antonplatz in Weissensee zum Wohnsitz unseres Innensenators Henkel. Wer nicht bei der Jungen Union ist sollte vorbeikommen..

 
[DO] Demonstration gegen Nazistrukturen und rechte Gewalt

Demonstration gegen Nazistrukturen und rechte Gewalt

29. März 2014 | 14.​00 Uhr | Dort­mund HBF (Vor­platz)

Checkt An­ti­fa­schis­ti­sche Union Dort­mund und Ju­gend­an­ti­fa Dort­mund

In die­sem Jahr jährt sich der Mord an Tho­mas Schulz durch den Neo­na­zi Sven Kah­lin zum neun­ten Mal. Wir neh­men dies zum An­lass, auch die­ses Mal wie­der gegen rech­te Ge­walt zu de­mons­trie­ren und un­se­re So­li­da­ri­tät mit den Op­fern jener Ge­walt zum Aus­druck zu brin­gen. Dabei wol­len wir uns je­doch nicht nur auf Tho­mas Schulz und den in Dort­mund vom NSU er­mor­de­ten Meh­met Kubaşık be­schrän­ken, son­dern auch gegen die Ver­hält­nis­se, die diese Ge­walt erst er­mög­li­chen, de­mons­trie­ren. Nach dem Ver­bot des »Na­tio­na­len Wi­der­stands Dort­mund« (NWDO) durch das NRW-​In­nen­mi­nis­te­ri­um im Au­gust 2012 folg­te wenig spä­ter die Re­or­ga­ni­sa­ti­on der hie­si­gen Szene in der Par­tei »Die Rech­te«. Es hat sich daher ge­zeigt, dass Ver­bo­te nicht viel hel­fen, um Nazis zu be­kämp­fen. Auch wenn ge­walt­tä­ti­ge Über­grif­fe durch Nazis nicht mehr wie noch vor ei­ni­gen Jah­ren trau­ri­ge Re­gel­mä­ßig­keit sind, exis­tie­ren die Na­zi­struk­tu­ren in Dort­mund immer noch. Un­se­re De­mons­tra­ti­on wird daher nach Dorst­feld füh­ren, wo die Nazis auch als Par­tei­mit­glie­der wei­ter­hin woh­nen. Wir wol­len diese trü­ge­ri­sche Ruhe stö­ren!

Dorst­feld ist immer einen Be­such wert!
Gegen Na­zi­struk­tu­ren und rech­te Ge­walt!

 
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